Wie erkenne und therapiere ich Burnout?

Moderne Medien ermöglichen schnelleren und einfacheren Zugang zu Informationen und Wissen, und so ist es kein Wunder, dass "neue" oder als "neu" empfundene Begriffe sich sehr viel schneller verbreiten als früher. Zum Teil verbreiten sich damit aber auch die Bezeichnungen von bestimmten Phänomenen so schnell, dass fast jeder den neuen Begriff kennt, bevor die Wissenschaft überhaupt alle Facetten desselben erforscht hat. Burnout scheint ein solcher Begriff zu sein, den jeder kennt, dabei wird er vermutlich viel zu oft im falschen Zusammenhang verwendet. Schon das Wort "Stress" wird heutzutage von jedem benutzt, der viel zu tun hat: man hatte einen stressigen Tag, man steht unter Stress usw. Die Wissenschaft hat jedoch eine ziemlich präzise Vorstellung davon, was sich hinter Stress verbirgt und benennt z.B. chemische Vorgänge, die Ausschüttung von bestimmten Stoffen im Körper etc.

Die Diagnose eines Burnout-Syndroms

Ähnlich ist es mit Burnout – die Fachleute haben eine Reihe von Zusammenhängen identifiziert, die bei Burnout-Patienten regelmäßig aufzutreten scheinen, doch eine zweifelsfreie Diagnose ist anscheinend noch nicht immer möglich. Es wird also ein Begriff verwendet, dessen wirkliche Bedeutung nicht jedem klar ist. Doch liegt genau hier eine große Gefahr: wer Burnout insgesamt nicht ernst nimmt, weil es als z.B. Leistungsschwäche missverstanden wird, läuft Gefahr, die realen, wirklich existierenden Probleme, die durch Burnout entstehen können, nicht oder nicht rechtzeitig zu erkennen.

Eine erfolgreiche Burnout-Therapie

Wer selbst von einem echten Burnout betroffen ist, wird daher in der Folge sich selbst nicht eingestehen wollen, dass es sich um Burnout handelt – zu groß ist die Sorge, von Arbeitskollegen, Vorgesetzten oder auch im Familien- und Freundeskreis als nicht belastbar betrachtet zu werden. Dieses Unterdrücken und Ignorieren jedoch trägt häufig dazu bei, die Situation weiter zu verschlimmern, ein Teufelskreis, aus dem die Betroffenen in der Regel ohne fremde Hilfe nicht wieder herauskommen. Doch Hilfe ist möglich. Zwar gibt es keine universal wirksame Therapie, die bei jedem Patienten gleichermaßen angewendet werden kann. So vielfältig wie die möglichen Ursachen für ein Burnout-Syndrom sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. Eine erfolgreiche Burnout-Therapie wird jedoch in der Regel darauf aufbauen, zunächst die Situation des Betroffenen zu analysieren, um mögliche Ansatzpunkte für die Therapie zu identifizieren. Danach wird dann z.B. damit begonnen, Stress- und Konfliktbewältigung zu trainieren, eigene Gefühle bewusster wahrzunehmen oder auch den Alltag besser organisieren zu lernen. Da viele Burnout-Betroffene selbst oft Schwierigkeiten haben, den ersten Schritt zu tun, nämlich professionelle Hilfe zu suchen, müssen die Menschen in ihrer Umgebung unbedingt darauf achten, ob sich Kollege oder Freunde typische Symptome aufweisen um evtl. einen Anstoß zu geben, damit der Betroffene Hilfe sucht.

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